„Glückliche Kinder brauchen starke Eltern“

Eingewöhnungsphase

Zu Beginn der Eingewöhnung besucht das Kind und die begleitende Bezugsperson unsere Gruppe für einen festgelegten Zeitraum. Der Zeitpunkt des ersten Trennungsversuches ist erst dann möglich, wenn mich das neue Kind als Vertraute und sichere Bezugsperson akzeptiert hat. Die Reaktion des Kindes auf diesen Trennungsversuch bestimmt den weiteren Verlauf des Eingewöhnungsprozesses. Die Zeiten der Trennung werden schrittweise innerhalb des festgelegten Zeitrahmens verlängert. Dies geschieht immer individuell und in Absprache mit den Eltern und zum Wohl des Kindes. Verläuft die Trennung innerhalb dieser Zeit problemlos, wird der Aufenthalt in der Gruppe kontinuierlich bis zur vollen Betreuungszeit verlängert. Der Eingewöhnungsprozess ist damit beendet.

Klare Verabschiedungen am Morgen sowie konsequentes Gehen ohne schlechtes Gewissen helfen dem Kind, sich an die Regelmäßigkeit des Alltags bei uns zu gewöhnen und den Übergang in die Betreuung zu erleichtern. Das Kind gewinnt an Halt und Stabilität in unseren Tagesablauf und die Räumlichkeiten.

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen ist mir ein wichtiger Aspekt in meiner pädagogischen Arbeit, da nur durch partnerschaftliches, gemeinsames Wirken eine optimale Entwicklung der Kinder gewährleistet ist. Eine rege Beteiligung und Kooperation ist wünschenswert.

Einübung von Alltagskompetenzen, Gesundheit und Hygiene

In unserer Gruppe werden Übungen des täglichen Lebens wie Händewaschen, An- und Ausziehen, Mahlzeiten, Zähneputzen, auf die Toilette gehen, Übernahme der Verantwortung für die eigene Garderobe und Kindergartentasche, Einkaufen und Kochen, gemeinsames Aufräumen und ähnliches angewandt.

Die immer wiederkehrenden Alltagssituationen werden in Rituale gebunden, die der Gruppe Zusammengehörigkeit und jedem einzelnen Sicherheit und Vertrauen geben.

So werden vielfältige Anwendungen alltäglicher Handlungsabläufe selbstverständlich und Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und andere entwickelt.

Das Verinnerlichen dieser Handlungsabläufe erfolgt durch häufiges Wiederholen und fördert somit das vernetzte Denken und die Herausbildung der Fähig- und Fertigkeiten, selbstständig Aufgaben und Pflichten zu übernehmen und zu Ende zu führen.

Händewaschen

Die Kinder werden an das Händewaschen vor den Mahlzeiten, nach dem Toilettengang und bei Bedarf erinnert. Durch das vielfache Wiederholen wird dieses Ritual verinnerlicht.

Sauberkeitserziehung

Bei Eintritt in unsere Gruppe müssen die Kinder nicht windelfrei sein, sondern werden in Zusammenarbeit mit der Familie von der Windel entwöhnt. Dabei werden feste Regeln erklärt und gelernt, und die Kinder altersentsprechend beim Toilettengang begleitet und an die Selbstständigkeit herangeführt.

Zahnhygiene

Ab dem ersten Zähnchen werden nach dem Mittagessen die Zähne geputzt. Dafür haben wir Reime, die das Einprägen der Zahnputzregeln erleichtern. In den ersten Monaten übernehme ich die Führung der Zahnbürste, dann nach und nach, putze ich vor und lasse die Kinder im direkten Anschluss selbst ausprobieren und testen. Damit es keine Streitigkeiten gibt, stelle ich Zahnbürsten, die sich nur farblich unterscheiden zur Verfügung, die je nach Abnutzung spätestens alle 12 Wochen ausgetauscht werden.
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Melanie Richter - 2016

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